14 November 2025, 20:07

Kaufbeurens autofreies Wohnprojekt scheitert an Denkmalschutz und Bach

Ein braunes Auto, das auf der Seite einer Straße mit Grünfläche und einem Glaswandhaus im Hintergrund geparkt ist, mit zwei weiteren Autos an der Ecke.

Kaufbeurens autofreies Wohnprojekt scheitert an Denkmalschutz und Bach

Wohnprojekt 'Blasiusblick' in Kaufbeuren stößt auf Hindernisse

Das Wohnprojekt 'Blasiusblick' in Kaufbeuren gerät ins Stocken. Ursprünglich als autofreie, architektonisch anspruchsvolle Siedlung geplant, sollte auf einem ein Hektar großen Brachlandgelände im Westen der Stadt rund 100 Wohnungen entstehen. Doch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat den Bau zwischen der historischen Stadtmauer und dem Märzenbach-Bach abgelehnt – mit der Folge, dass die Zahl der geplanten Wohnblöcke reduziert werden muss.

Das Vorhaben, das die Belebung eines vernachlässigten Gebiets im Westen Kaufbeurens zum Ziel hatte, sieht sich nun erheblichen Einschränkungen gegenüber. Zwei der acht geplanten Wohnblöcke dürfen aufgrund der Ablehnung nicht gebaut werden. Statt der ursprünglich vorgesehenen 100 Wohnungen können nun nur noch etwa 50 realisiert werden.

Die genauen Gründe für die Ablehnung sind nicht bekannt, da die verfügbaren Informationen keine konkreten Angaben zur zuständigen Person oder Behörde für die Baugenehmigungen im Viertel 'Blasiusblick' liefern. Fest steht jedoch, dass die Entscheidung mit dem Schutz der historischen Stadtmauer und des Märzenbach-Bachs zusammenhängt.

Die verringerte Dimension des Projekts bedeutet einen Rückschlag für die städtischen Pläne zur Aufwertung des Gebiets. Dennoch wird 'Blasiusblick' dringend benötigten Wohnraum schaffen – wenn auch 'nur' etwa 50 Wohnungen. Nun sind Stadt und Projektentwickler gefordert, gemeinsam eine Lösung zu finden, die sowohl der historischen Bedeutung des Ortes Rechnung trägt als auch den dringenden Wohnungsbedarf deckt.