28 November 2025, 06:03

Jysk trotzt schwacher Möbelbranche mit 5 Prozent Umsatzplus in Deutschland

Eine Ladeneinrichtung mit Haushaltsgeräten und Möbeln, darunter ein Fernseher auf einem Tisch, eine rosafarbene Couch, ein Sofa, zwei Stühle um einen kleinen Hocker, ein Esstisch mit Stühlen, ein großes Sofa im Hintergrund und verschiedene Gegenstände auf Regalen.

Jysk wächst im schwächelnden Möbelhandel - Jysk trotzt schwacher Möbelbranche mit 5 Prozent Umsatzplus in Deutschland

Dänischer Möbelhändler Jysk verzeichnet starkes Wachstum in Deutschland trotz schwacher Marktlage

Während die deutsche Möbelbranche mit rückläufigen Umsätzen kämpft, konnte der dänische Einrichtungshändler Jysk im Geschäftsjahr 2024/2025 ein Umsatzplus von 5 Prozent in Deutschland verbuchen. Damit hebt sich das Unternehmen deutlich vom Branchentrend ab, der von einer schwachen Verbrauchernachfrage geprägt ist.

Die deutsche Tochtergesellschaft von Jysk erzielte im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von knapp 1,3 Milliarden Euro – ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Dies gelingt in einem Umfeld, in dem die Möbelumsätze in Deutschland 2024 um 7,8 Prozent sanken und in den ersten neun Monaten 2025 nochmals um 4,3 Prozent zurückgingen. Laut dem EHI Handelsinstitut zählt Jysk damit weiterhin zu den größten stationären Möbelhändlern des Landes.

Das Unternehmen baut seine Präsenz in Deutschland weiter aus: Sieben neue Filialen wurden eröffnet, und über 100 Standorte wurden nach einem modernen Einzelhandelskonzept umgestaltet. Mit mehr als 920 Geschäften und einem Online-Shop beschäftigt Jysk in Deutschland über 8.000 Mitarbeiter. Die deutsche Zentrale befindet sich in Handewitt, Schleswig-Holstein.

Weltweit betreibt Jysk 3.575 Filialen und erzielte im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Umsatz von rund 6,2 Milliarden Euro – ein Anstieg von 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im selben Zeitraum auf 753 Millionen Euro.

Das Wachstum von Jysk in Deutschland steht im deutlichen Kontrast zum allgemeinen Rückgang des Möbelmarktes. Die Expansion des Händlers und die steigenden Umsätze unterstreichen seine Widerstandsfähigkeit in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Mit kontinuierlichen Investitionen in Filialen und Personal festigt das Unternehmen seine Position in der Branche weiter.