HSV-Stürmer Glatzel kritisiert mangelnde Einsatzzeit – Trainer reagiert gelassen
Claudia SeidelHSV-Trainer Polzin Reagiert Gelassen auf Glatzel-Kritik - HSV-Stürmer Glatzel kritisiert mangelnde Einsatzzeit – Trainer reagiert gelassen
HSV-Stürmer Robert Glatzel äußert öffentlich Frust über geringe Spielzeit
Robert Glatzel, Stürmer des Hamburger SV, hat sich öffentlich über seine begrenzte Einsatzzeit in dieser Saison beklagt. Der 30-jährige Angreifer, der seit Januar verletzungsfrei ist, kam in den letzten vier Spielen nicht einmal als Einwechselspieler zum Zug. Trainer Merlin Polzin hat nun auf die Kritik reagiert und das Gespräch zwischen beiden als "offen und klärend" bezeichnet.
Glatzels Situation gibt sowohl Fans als auch Experten Rätsel auf. Obwohl er seit Monaten voll einsatzbereit ist, brachte er es in dieser Saison bisher nur auf 16 Einsätze. Seine geringe Spielzeit steht in starkem Kontrast zur Vorsaison, als er in der 2. Bundesliga rund 1.200 Minuten (15 Startelf-Einsätze) absolvierte. In der Bundesliga-Saison 2025/26 mit Borussia Mönchengladbach hatte er bereits bis März etwa 1.800 Minuten (20 Startelf-Einsätze) gesammelt.
Polzin nahm nach dem Training Stellung und bestätigte, mit Glatzel gesprochen zu haben. Der Coach bezeichnete das Gespräch als konstruktiv, ließ jedoch keine unmittelbaren Änderungen erkennen. Unterdessen steht der Kader für das bevorstehende Auswärtsspiel des HSV gegen Borussia Dortmund noch nicht fest.
Glatzels Unmut rührt vor allem daher, dass er in den letzten vier Partien nicht einmal auf der Bank Platz nehmen durfte. Polzin betonte jedoch, dass der Stürmer für seine öffentlichen Äußerungen keine disziplinarischen Konsequenzen zu befürchten habe.
Die Zukunft des Angreifers beim HSV bleibt vorerst ungewiss. Da keine Sanktionen verhängt wurden, könnten seine Chancen auf eine Nominierung von seinen Leistungen im Training abhängen. Das nächste Spiel gegen Dortmund könnte zeigen, ob das Gespräch zu einer Neuverteilung seiner Rolle führt.






