Heidenheims Abstiegsangst wächst nach bitterer 0:1-Niederlage gegen Frankfurt
Claudia SeidelHeidenheim Frustration Nach Abseits-Pech: 'Wahnsinn' und 'Blödsinn' - Heidenheims Abstiegsangst wächst nach bitterer 0:1-Niederlage gegen Frankfurt
Heidenheims Abstiegsängste verschärfen sich nach 0:1-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt
Die Abstiegssorgen des 1. FC Heidenheim haben sich nach der 0:1-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt am Samstag weiter vertieft. Die Pleite verlängert ihre sieglose Serie auf 13 Spiele und lässt sie mit zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz zurückfallen. Trainer Frank Schmidt kritisierte sowohl die Technik hinter einem nicht gegebenen Tor als auch die defensiven Fehler seines Teams.
Gegen die Frankfurter fand Heidenheim über weite Strecken kaum gefährliche Torchancen. In der ersten Halbzeit blieb die Mannschaft zwar defensiv kompakt, schaffte es aber nicht, eine klare Torgelegenheit herauszuspielen. Die beste Möglichkeit ergab sich, als Sirlord Conteh traf – doch das Tor wurde durch das halbautomatische Abseits-System aberkannt. Die Wiederholungen zeigten, dass er nur Millimeter vor dem letzten Abwehrspieler stand.
Conteh bezeichnete das System später als "völliger Unsinn", während Schmidt die Entscheidung als "Wahnsinn" brandmarkte. Doch noch größer war seine Frustration über die eigene Defensive. Ein Konzentrationsfehler ermöglichte Frankfurt das einzige Tor des Spiels.
Selbst nach der Roten Karte gegen Frankfurts Kapitän wirkte Heidenheim selten gefährlich. Die offensiven Probleme ziehen sich durch die gesamte Saison – in den letzten fünf Spielen gelangen nur drei bis fünf Tore. Gleichzeitig kosteten defensive Patzer das Team in derselben Phase zehn bis zwölf Gegentreffer.
Die Niederlage hält Heidenheim am Tabellenende der Bundesliga fest. Mit 13 Spielen ohne Sieg zeigen weder die Offensive noch die Abwehr Anzeichen von Besserung. Die Lücke zum rettenden Ufer beträgt nun zehn Punkte – und die Zeit wird knapp.