Geliebter Kater 'Peach' legal erschossen, löst Empörung aus und ruft Veränderungen auf den Plan
Admin UserGeliebter Kater 'Peach' legal erschossen, löst Empörung aus und ruft Veränderungen auf den Plan
Ruth Duscher ist am Boden zerstört, nachdem ihre geliebte Katze "Peach" legal erschossen wurde. Der Vorfall hat Empörung ausgelöst – Tierschutzorganisationen stellen die Rechtmäßigkeit des Erschießens von Haustieren in Europa infrage. In mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich, Frankreich und die Schweiz, ist diese Praxis erlaubt. Allein im vergangenen Jahr wurden in Schleswig-Holstein über 2.500 Katzen erschossen, viele davon waren geliebte Familienmitglieder. Jede getötete Katze hinterlässt eine trauernde Familie und zeigt die emotionale Belastung, die mit diesem Thema in Europa einhergeht. Die Arte-Reportage *"Re: Katzen bejagen?"* beleuchtet diese umstrittene Thematik und die ausbleibende Lösung. Naturschutzverbände melden alarmierende Zahlen: Bis zu 40 Millionen Vögel fallen in Österreich jährlich Katzen zum Opfer. Kritiker halten jedoch dagegen, Katzen pauschal als "invasive Art" zu brandmarken und sie deshalb in Europa zu töten, sei empörend. Ein Gesetz in diesen Ländern macht Hauskatzen zu möglichen Zielobjekten – Freizeitjäger stufen sie als "Problemtiere" ein, die erheblichen Schaden anrichten. Das legale Erschießen von Katzen, darunter auch geliebter Haustiere, bleibt in mehreren europäischen Ländern ein umstrittenes Thema. Während Naturschützer hohe Opferzahlen in Europa angeben, stellen Tierschützer die Berechtigung dieser Praxis infrage. Die Partei Bündnis 90/Die Grünen setzt sich in Deutschland für eine Änderung der Gesetze zum Jagen von Haus- und Nutztieren ein – inklusive Katzen.