24 November 2025, 06:08

Gastronomie in Schleswig-Holstein fordert dringend Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent

Ein Tisch mit einer weißen Decke, Tellern, Besteck, einem Glas und Baumzweigen, umgeben von Stühlen, mit einem grünen Tisch dahinter, einem Mann in einem schwarzen Blazer, einem stehenden Mädchen, einer Tür mit der Aufschrift 'Ausgang' und zwei Männern dahinter.

Gastronomie unter Druck - Vogt sucht Erleichterung für Unternehmen - Gastronomie in Schleswig-Holstein fordert dringend Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent

Die Gastronomiebranche in Schleswig-Holstein drängt auf schnelle finanzielle Entlastung, da steigende Kosten und sinkende Kundennachfrage die Restaurants unter Druck setzen. Christopher Vogt, Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag, hat Ministerpräsident Daniel Günther aufgefordert, eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Restaurantmahlzeiten von 19 auf 7 Prozent zu unterstützen. Die Forderung kommt vor einer entscheidenden Abstimmung im Bundesrat am 19. Dezember, die belasteten Betrieben Entlastung verschaffen könnte.

Vogt verwies auf die wachsenden Herausforderungen, mit denen Gastronomen konfrontiert sind – von explodierenden Ausgaben über schrumpfende Haushaltsbudgets bis hin zu übermäßiger Bürokratie. Eine niedrigere Mehrwertsteuer würde seiner Meinung nach dringend benötigte Stabilität bieten, insbesondere angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit in der Branche. Sein Vorschlag sieht zudem eine Vereinfachung der Steuerregeln vor, indem ein einheitlich ermäßigter Steuersatz auf alle Lebensmittel angewendet wird – unabhängig davon, ob sie vor Ort verzehrt oder mitgenommen werden.

Die Senkung der Mehrwertsteuer soll 2026 in Kraft treten und könnte Restaurants, die mit wirtschaftlichen Belastungen kämpfen, spürbar entlasten. Falls der Beschluss im Dezember angenommen wird, könnte die Maßnahme die Branche stabilisieren, indem sie die Kosten senkt und Arbeitsplätze sichert. Der Erfolg hängt jedoch von anhaltender politischer Unterstützung auf Landes- und Bundesebene ab.