Fehmarnbelttunnel: Bahnroute trotz weichem Untergrund im Zeitplan für 2029
Greta WagnerFehmarnbelttunnel: Bahnroute trotz weichem Untergrund im Zeitplan für 2029
Die Bauarbeiten an der Bahnroute für den Fehmarnbelttunnel kommen trotz schwieriger Bodenverhältnisse voran. Die 88 Kilometer lange, zweigleisige Strecke wird Lübeck mit Puttgarden verbinden und den Tunnel an das deutsche Schienennetz anschließen. Der Baubeginn ist für Dezember 2025 geplant, die Fertigstellung soll Ende 2029 erfolgen.
Eine besondere Herausforderung stellt das Teilstück bei Oldenburg dar, wo tiefe Torf- und Schlammablagerungen den Untergrund ungewöhnlich weich machen. Um das Problem zu lösen, werden Ingenieure Betonpfähle mehr als 30 Meter tief in den Boden rammen, um Stabilität zu gewährleisten. Im Abschnitt Oldenburger Bruch wird die Strecke auf einer unterirdischen Brücke verlaufen, um ein Absinken zu verhindern.
Bereits jetzt werden Bodenproben entnommen, um die nächsten Schritte zu planen. Die Infrastrukturtochter der Deutschen Bahn, DB InfraGO, zeichnet für das Projekt verantwortlich. Die gesamte Strecke soll 2029 in Betrieb gehen – zeitgleich mit der Eröffnung des Fehmarn-Lolland-Tunnels.
Nach der Fertigstellung wird die Bahnroute eine direkte Anbindung zwischen Deutschland und Dänemark über den Fehmarnbelttunnel schaffen. Die verstärkte Trasse und die unterirdische Brücke sollen langfristig für Stabilität im weichen Untergrund sorgen. Das Projekt bleibt im Zeitplan und soll pünktlich zur Tunnel-Inbetriebnahme abgeschlossen werden.