Ingelheim wählt einen neuen Bürgermeister - Dreikampf um das Rathaus: Ingelheim wählt neuen Oberbürgermeister
Ingelheim am Rhein bereitet sich auf die Oberbürgermeisterwahl am Sonntag vor
Drei Kandidaten bewerben sich um das Amt des Oberbürgermeisters in der anstehenden Wahl. Die Abstimmung folgt auf den Rückzug des bisherigen SPD-Oberbürgermeisters Ralf Claus, der die Stadt bisher geführt hat. Die politische Landschaft Ingelheims wird seit zwei Jahrzehnten maßgeblich von der dominierenden Rolle der CDU in den Kommunalwahlen geprägt.
Seit 2004 stellt die CDU die stärkste Fraktion im Ingelheimer Stadtrat und errang bei jeder Wahl zwischen 11 und 13 Sitze. Mit 13 Mandaten erreichte sie 2024 denselben Höchststand wie bereits 2004, während die SPD zwischen 9 und 13 Sitzen schwankte. Die Grünen konnten ihre Vertretung kontinuierlich ausbauen und steigerten ihre Sitze von 4 auf 7 im selben Zeitraum. Allerdings liegen keine detaillierten Aufzeichnungen über die CDU-Ergebnisse bei früheren Oberbürgermeisterwahlen vor, sodass ihre Erfolgsbilanz in diesem spezifischen Wahlkampf Lücken aufweist.
In diesem Jahr treten drei Bewerber an: Eveline Breyer (CDU) kandidiert bereits zum dritten Mal. Die SPD schickt Sybille Schäfer ins Rennen, während Stephen Heiser für die Grünen antritt.
Die Wahl findet statt, während der amtierende Oberbürgermeister Ralf Claus (SPD) sein Amt niederlegt. Die Wähler entscheiden am Sonntag über seine Nachfolge.
Das Ergebnis dieser Wahl wird bestimmen, wer Ralf Claus als Oberbürgermeister ablöst. Angesichts der langjährigen Vorherrschaft der CDU in den Ratswahlen und Breyers Erfahrung als mehrfache Kandidatin bleibt die Partei ein zentraler Akteur. Gleichzeitig wird sich zeigen, ob es Grünen oder SPD gelingt, die traditionell CDU-dominierte Machtbalance in der Stadt zu verschieben.






