Drei Frauen kämpfen gegen finanzielle Abhängigkeit und Armut im Alltag
Noah Werner"Eine Nacht ohne Geldsorgen": Drei Frauen kämpfen um finanzielle Unabhängigkeit" - Drei Frauen kämpfen gegen finanzielle Abhängigkeit und Armut im Alltag
Ein neuer Dokumentarfilm wirft einen Blick auf die finanziellen Nöte dreier deutscher Frauen. "37°: Pleite, abhängig, abgehängt – Frauen und Geld" begleitet sie in ihrem täglichen Kampf um Geld, von Rentenbezügen bis hin zu Sozialleistungen. Der Film wird am Dienstag, dem 20. Januar, um 22:15 Uhr auf ZDF ausgestrahlt.
Gisela, eine Rentnerin, arbeitete 35 Jahre lang in Vollzeit – doch ihre Altersbezüge reichen nicht aus. Sie ist auf staatliche Unterstützung angewiesen, um ihre Grundbedürfnisse zu decken. Selbst ihre beiden Katzen, Snuffles und Filou, belasten ihr knappes Budget, da Tierarztkosten ihre finanziellen Spielräume weiter einschränken.
Melanie, alleinerziehende Mutter eines autistischen Sohnes, steht vor ähnlichen Herausforderungen. Ohne festes Einkommen ist sie auf das deutsche Bürgergeld angewiesen, um über die Runden zu kommen.
Carolin, Medizinstudentin und frischgebackene Mutter, fühlt sich durch ihre finanzielle Abhängigkeit gefangen. Da sie neben dem Studium nicht arbeiten kann, ist sie vollständig auf das Einkommen ihres Mannes angewiesen – eine Situation, die sie belastet und mit Schuldgefühlen zurücklässt.
Der Dokumentarfilm erzählt ihre Geschichten, ohne sie in einen größeren politischen oder kampagnenartigen Rahmen einzuordnen. Keine bestimmte Organisation steht hinter der Produktion oder Verbreitung des Films.
Der Film zeigt die Realität dreier Frauen, die sich durch finanzielle Unsicherheit kämpfen: Giselas Rentenlücken, Melanies Abhängigkeit von Sozialleistungen und Carolins Existenz auf Basis des Gehalts ihres Mannes – drei Facetten wirtschaftlicher Verwundbarkeit. "37°: Pleite, abhängig, abgehängt – Frauen und Geld" gibt im ZDF Einblick in ihre Erlebnisse.