30 December 2025, 18:10

Dramatische Rettung: 71-Jähriger Kitesurfer kämpft in eiskalter Ostsee ums Überleben

Eine Person taucht im Meer mit sichtbaren Unterwasserpflanzen.

Retten aus der kalten See - Kitesurfer vor Rügen gestrandet - Dramatische Rettung: 71-Jähriger Kitesurfer kämpft in eiskalter Ostsee ums Überleben

71-Jähriger Kitesurfer aus eiskalter Ostsee vor Rügen gerettet – nach Verheddern an Bootsboje

Ein 71-jähriger Kitesurfer wurde am 30. Dezember 2025 gegen 11:15 Uhr aus der eiskalten Ostsee vor Rügen geborgen, nachdem sich seine Leinen an einer Boje verfangen hatten. Der Einsatz erfolgte in der Nähe von Baabe. Feuerwehrkräfte und die Wasserschutzpolizei eilten herbei, um den Mann aus dem etwa 4 Grad kalten Wasser zu befreien.

Der Vorfall begann, als sich die Leinen des Kitesurfers etwa 30 Meter vor der Küste in der Boje eines Fischkutters verhedderten. Da er sich nicht selbst befreien konnte, kämpfte er in den eisigen Bedingungen ums Überleben. Augenzeugen alarmierten sofort die Rettungskräfte, die umgehend ausrückten.

Als Erste erreichten Freiwillige der Freiwilligen Feuerwehr Sellin den Mann. Bei seiner Bergung war er bereits schwer unterkühlt und völlig erschöpft. Rettungssanitäter brachten ihn anschließend zur notärztlichen Behandlung ins Krankenhaus. Die Wasserschutzpolizei warnte später Kitesurfer vor den extremen Gefahren des Wintersports auf eiskaltem Wasser. Betont wurde, dass die Kälte zu einem plötzlichen Kälteschock und rascher körperlicher Erschöpfung führen könne. Die Behörden rieten zudem dazu, spezielle Kälteschutzkleidung zu tragen, Sicherheitsausrüstung zu nutzen und niemals allein zu kiten.

Der Gerettete befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Die Rettungskräfte erinnerten die Öffentlichkeit daran, bei Notfällen im Zusammenhang mit Kitesurfern sofort Hilfe zu rufen. Der Vorfall unterstreicht die lebensbedrohlichen Risiken von Wassersport bei winterlichen Temperaturen.