22 December 2025, 14:15

Die Erfahrungen von Behörden und Unternehmen mit kostenlosen MS-Office-Alternativen

Eine Frau steht an einem Schreibtisch und spricht in ein Mikrofon, mit einem blauen Tuch mit Text davor und einer Wand mit einer Tafel und Werbung im Hintergrund.

Die Erfahrungen von Behörden und Unternehmen mit kostenlosen MS-Office-Alternativen

Erfahrungen von Behörden und Unternehmen mit kostenlosen MS-Office-Alternativen

Teaser: Nicht durchgehend begeistert, aber zufrieden: Wir haben Pioniere wie Schleswig-Holstein und Schwäbisch Hall zu ihren Erfahrungen mit LibreOffice & Co. befragt.

22. Dezember 2025, 06:00 Uhr

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft, Technologie

Artikel: Mehrere öffentliche Einrichtungen und Unternehmen haben begonnen, Microsoft Office durch kostenlose Alternativen zu ersetzen. Ziel des Wechsels sind Kosteneinsparungen und eine geringere Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter. Doch der Prozess bringt für frühe Umsteiger wie die Landesverwaltung Schleswig-Holsteins und die Stadt Schwäbisch Hall sowohl Vorteile als auch Herausforderungen mit sich.

Institutionen wie die Landesregierung Schleswig-Holsteins, der Stadtrat von Schwäbisch Hall, das österreichische Bundesheer und einige private Unternehmen setzen mittlerweile auf Open-Source-Lösungen wie LibreOffice und Collabora. Diese Alternativen bieten ähnliche Funktionen wie Word und Excel – allerdings ohne Lizenzgebühren. Vertreter dieser Gruppen zeigen sich mit dem Wechsel zufrieden und betonen niedrigere Ausgaben sowie eine größere Unabhängigkeit von Microsoft.

Dennoch verlief die Umstellung nicht immer reibungslos. Manche nutzen Microsoft Office weiterhin für spezifische Aufgaben, da bestimmte spezialisierte Anwendungen nach wie vor eng mit der proprietären Software verknüpft sind. Bedenken hinsichtlich technischer Probleme und Kompatibilität haben den Wechsel für andere zudem als riskant erscheinen lassen. Trotz dieser Hürden sind sich die meisten Befragten einig, dass sich der Schritt gelohnt hat. Bisher haben keine weiteren öffentlichen Einrichtungen oder Unternehmen ihre Erfahrungen mit diesen Open-Source-Lösungen öffentlich geteilt. Unklar bleibt, welche individuellen Anwendungen konkret von Microsofts Software abhängig sind.

Die Einführung kostenloser Bürosoftware hat für diese Organisationen zu Einsparungen und einer verringerten Abhängigkeit von Microsoft geführt. Doch anhaltende technische und Kompatibilitätsprobleme sorgen dafür, dass manche weiterhin auf das alte System zurückgreifen müssen – zumindest für bestimmte Anwendungsfälle. Die Erfahrungen dieser Vorreiter könnten anderen, die einen ähnlichen Schritt erwägen, als Orientierung dienen.