06 November 2025, 04:07

Deutsches Handwerk in der Krise: Kosten explodieren, Wachstum bleibt aus

Ein Schiffbau mit Metallstrukturen, Laternen, Containern und Schiffen.

Handwerk: Wirtschaftliche Situation bei vielen Betrieben gespannt - Deutsches Handwerk in der Krise: Kosten explodieren, Wachstum bleibt aus

Das Handwerk in Deutschland kämpft mit steigenden Kosten und stagnierendem Wachstum – eine Erholung ist nicht in Sicht. Trotz einer bescheidenen Wachstumsprognose von 1,5 Prozent für dieses Jahr sehen sich die Betriebe hohen Belastungen und verschlechterten Rahmenbedingungen ausgesetzt. Steigende Material-, Energie- und Lohnkosten setzen die Handwerksbetriebe massiv unter Druck. Der Wohnungsbau, ein wichtiger Motor für viele Handwerkszweige, hat sich nicht erholt und verschärft die Lage zusätzlich. Die Auftragsbestände gehen zurück, und die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als leicht schlechter als im Vorjahr. Die wirtschaftliche Situation bleibt für viele Handwerksbetriebe angespannt: Übermäßige Bürokratie, langwierige Genehmigungsverfahren, hohe Energiepreise, starke Steuer- und Abgabenlasten sowie eine unklare Wirtschaftspolitik tragen zu den anhaltenden Herausforderungen bei. Der Sektor braucht dringend Entlastung, eine Vereinfachung der Dokumentations- und Meldepflichten sowie schnellere Genehmigungen für Bau- und Infrastrukturprojekte, um die Belastungen zu verringern. Auch andere Branchen rechnen für das laufende Jahr nur mit minimalem Wachstum. Trotz der leichten Wachstumsprognose für das deutsche Handwerk kämpfen die Betriebe weiterhin mit steigenden Kosten und verschlechterten Rahmenbedingungen. Dringend nötig sind Entlastungsmaßnahmen, vereinfachte Abläufe und schnellere Projektgenehmigungen, um den Sektor zu stärken und ihm die Bewältigung der schwierigen wirtschaftlichen Lage zu erleichtern.