Deutsche Biathlon-Staffel verpasst in Oberhof knapp das Podest – Olympiatickets noch offen
Noah WernerBiathlon-Drama: Großes DSV-Event platzt - Deutsche Biathlon-Staffel verpasst in Oberhof knapp das Podest – Olympiatickets noch offen
Deutsche Biathlet:innen verpassen in Oberhof knapp das Podest
Mit nur 5,4 Sekunden Rückstand auf Norwegen verfehlte die deutsche Biathlon-Staffel in Oberhof knapp die Top Drei. Trotz vier Podestplatzierungen in 18 Saisonrennen gelang dem Team bisher noch kein Sieg. Gleichzeitig kämpfen einige Athlet:innen mit nur zwei verbleibenden Weltcup-Stationen noch um ihre Olympiatickets.
Die von David Zobel angeführte deutsche Staffel lag lange im Rennen um Platz drei, musste sich am Ende jedoch mit Rang vier begnügen. Norwegen setzte sich mit zwei Strafrunden durch, während Deutschland nur knapp zurückblieb. Insgesamt erreichten fünf Teams innerhalb von sechs Sekunden das Ziel – ein denkbar knapper Ausgang.
Im Verfolgungsrennen war Franziska Preuß mit Platz fünf die beste Deutsche. Vanessa Voigt zeigte eine starke Aufholjagd und verbesserte sich mit fehlerfreiem Schießen in allen vier Runden von Rang 27 auf Platz acht. Philipp Nawrath hingegen hatte mit Nervosität zu kämpfen, die sich in beiden Wettbewerben negativ auf sein Schießen auswirkte.
Für die Olympischen Spiele 2026 in Milano-Cortina haben bereits fünf deutsche Biathlet:innen ihre Qualifikation gesichert. Andere, darunter Lucas Fratzscher, Johannes Kühn und David Zobel bei den Männern sowie die 21-jährige Selina Grotian und Janina Hettich-Walz bei den Frauen, müssen in den letzten Weltcup-Rennen in Oberhof und Ruhpolding noch die geforderten Standards erfüllen.
Nach einem weiteren knappen Verpassen des Sieges in Oberhof jagt die deutsche Mannschaft weiterhin den ersten Saisonerfolg. Die anstehenden Rennen in Ruhpolding werden für die Athlet:innen, die sich noch für die Olympischen Spiele qualifizieren wollen, entscheidend. Die Leistungen des Teams bleiben stark – doch mit dem nahenden Qualifikationsschluss steigt der Druck.