04 December 2025, 10:10

Darmstadt 98 scheitert im DFB-Pokal-Achtelfinale trotz starker Moral

Kinder spielen Schach bei einem Wettbewerb, während Erwachsene im Hintergrund und am Rand zuschauen.

Pokal-Aus für Darmstadt: Kohfeldt mit unruhiger Nacht - Darmstadt 98 scheitert im DFB-Pokal-Achtelfinale trotz starker Moral

Darmstadt 98 verliert 0:2 gegen den SC Freiburg im DFB-Pokal-Achtelfinale

Mit einer 0:2-Niederlage gegen den SC Freiburg ist der SV Darmstadt 98 im Achtelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden. Die Außenseiter begannen vorsichtig, gerieten aber noch vor der Pause in Rückstand. Trotz einiger vielversprechender Momente blieben verpasste Chancen und ein nicht anerkanntes Tor am Ende ohne Belohnung.

Von Beginn an setzte Darmstadt auf eine defensive Taktik. Trainer Florian Kohfeldt wollte Freiburg mit einer kompromisslosen Defensivleistung "nerven" und so Lücken für Konter schaffen. Zunächst überraschte dieser Ansatz Freiburgs Coach Julian Schuster, doch kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel der erste Treffer – ein von Darmstadt verursachtes Elfmeterpfiff bescherte den Gästen die Führung. Mit 0:1 ging es in die Kabine.

In der zweiten Hälfte baute Freiburg die Führung aus, doch Darmstadt kämpfte sich fast zurück. Ein zweiter vergebener Elfmeter der Gäste und ein wegen Abseits aberkanntes Tor hielten den Spielstand enger, als es der Spielverlauf vermuten ließ. Kohfeldt gab später offen seine Enttäuschung über das Ergebnis zu, scherzte aber, er werde nun erstmal ein Nickerchen machen – auch wenn Niederlagen ihn meist schlaflos zurückließen.

Nun richtet sich der Fokus der Lilien wieder auf die 2. Bundesliga. Bereits am kommenden Wochenende steht das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC an, auf das Kohfeldt nach seiner kurzen Erholungspause bereits blickt.

Mit dem Ausscheiden im Pokal endet für Darmstadt eine vielversprechende Pokalsaison, doch Kohfeldt fand auch positive Aspekte in der Leistung seiner Mannschaft. Während Freiburg weiterkommt, bereitet sich Darmstadt auf den schnellen Wechsel zurück in den Ligabetrieb vor – mit dem Ziel, in der zweiten Liga nach oben zu klettern.