CDU triumphiert im Wiesbadener Sonnenberg mit fast 50 Prozent der Stimmen
Claudia SeidelCDU triumphiert im Wiesbadener Sonnenberg mit fast 50 Prozent der Stimmen
Wiesbadens Stadtteil Sonnenberg bescherte der CDU einen deutlichen Sieg bei den jüngsten Kommunalwahlen. Die Partei holte fast die Hälfte der Stimmen und distanzierte ihre Konkurrenten damit deutlich. Gleichzeitig stieg die Wahlbeteiligung in der gesamten Stadt im Vergleich zu vor fünf Jahren spürbar an.
Mit 46,6 Prozent der Stimmen dominierte die CDU den Sonnenberg. Spitzenkandidat Stefan Bauer erhielt mit 3.429 Persönlichkeitsstimmen die meisten Direktstimmen im Stadtteil. Dahinter folgten Michael Hofmeister und Dr. Arno Grau.
Die Grünen landeten mit 19,1 Prozent auf Platz zwei, knapp vor der SPD mit 18,2 Prozent. Claudia Krafczyk führte die Grüne Liste mit 1.310 Stimmen an, unterstützt von Petra Bermes und Jochen Klauenflügel. Die FDP kam auf 15,1 Prozent, wobei Alexander Winkelmann749 Persönlichkeitsstimmen erzielte. Die Freien Wähler erreichten lediglich 1,0 Prozent, während 3,6 Prozent der Stimmzettel ungültig waren.
Die Wahlbeteiligung im Sonnenberg lag bei 70,6 Prozent – deutlich über dem Wiesbadener Durchschnitt von 48,1 Prozent. Von 4.860 Wahlberechtigten gaben 3.429 ihre Stimme ab. Stadtweit stieg die Beteiligung im Vergleich zu 2021 um 6,3 Prozentpunkte.
Auch in vielen anderen Außenbezirken führte die CDU die Wahlen an. In der Innenstadt hingegen waren andere Parteien stärker vertreten.
Der klare Sieg der CDU im Sonnenberg spiegelt ihren Erfolg in den Wiesbadener Vorstädten wider. Die höhere Wahlbeteiligung und das deutliche Ergebnis deuten auf eine stabile lokale Unterstützung hin. Grüne und SPD, obwohl abgeschlagen, blieben im Stadtteil mit signifikanten Ergebnissen präsent.