CDU-Forderung nach tödlichem U-Bahn-Angriff: Schnellere Abschiebungen für Straftäter
Emilia KönigThering fordert Abschiebung krimineller Auslnder - CDU-Forderung nach tödlichem U-Bahn-Angriff: Schnellere Abschiebungen für Straftäter
Dennis Thering, Vorsitzender der Hamburger CDU, hat nach einem tödlichen Angriff in der U-Bahn-Station Wandsbek strengere Abschieberegeln für Deutschland gefordert. Eine 18-jährige Frau starb, als ein 25-jähriger Mann aus dem Südsudan mit Vorstrafen sie auf die Gleise zog. Thering drängt nun auf gesetzliche Änderungen, um ausländische Straftäter schneller aus Deutschland abschieben zu können.
Der Vorfall ereignete sich auf einem Bahnsteig in Wandsbek, wo der bereits wegen früherer Straftaten bekannte Tatverdächtige der Frau mutmaßlich tödliche Verletzungen zufügte. Thering forderte seine sofortige Abschiebung und hinterfragte, warum jemand mit einer solchen Vorgeschichte in Deutschland bleiben durfte. Er argumentierte, dass Gesetze, die Abschiebungen verhindern, dringend reformiert werden müssten.
Zudem schlug Thering verschärfte Sicherheitsmaßnahmen in Bahnhöfen vor, darunter Bahnsteigtüren und Zugangskontrollen, um ähnliche Tragödien zu verhindern. Die Bundesregierung hat bereits unter dem Rückführungsverbesserungsgesetz, das von der vorherigen Koalition eingeführt wurde, die Abschieberegeln verschärft.
Der aktuelle Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Zahl der Abschiebungen erhöht und Asylanträge reduziert. Zudem setzt er sich für EU-Abschiebezentren außerhalb des Blocks ein, um das Verfahren zu beschleunigen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, abgelehnte Asylbewerber schneller aus dem Land zu bringen.
Der Angriff hat die Debatten über Abschiebepolitik und Bahnhofsicherheit neu entfacht. Therings Forderungen decken sich mit den laufenden Bemühungen der Bundesregierung, die Regeln zu verschärfen und Abschiebungen zu beschleunigen. Die Behörden stehen nun unter Druck, sowohl bei rechtlichen Reformen als auch bei Sicherheitsverbesserungen zu handeln.