CDU/CSU fordern 38 Cent Kilometerpauschale gegen hohe Spritkosten für Pendler
Noah WernerGewerkschaftsfraktion fordert höhere Kilometergeldzuschläge wegen gestiegener Spritpreise - CDU/CSU fordern 38 Cent Kilometerpauschale gegen hohe Spritkosten für Pendler
Die Arbeitnehmerflügel von CDU und CSU fordern höhere Kilometerpauschalen, um Beschäftigten bei den stark gestiegenen Spritkosten entlasten zu können. Ihr Vorschlag sieht vor, den steuerfreien Satz für dienstliche Fahrten mit dem Privatwagen von 30 Cent auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben. Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Bundestag über neue Maßnahmen zur Eindämmung der explodierenden Kraftstoffpreise berät.
Aktuell erhalten Arbeitnehmer in Deutschland 30 Cent pro Kilometer für Dienstfahrten mit dem eigenen Auto. Die Arbeitnehmervertreter von Union argumentieren, dass dieser Satz die gestiegenen Spritkosten nicht mehr abbildet. Sie fordern eine Anpassung des Bundesreisekostengesetzes, um die Pauschale an die höhere Pendlerpauschale anzugleichen.
Der Vorschlag umfasst zudem ein steuerfreies Mobilitätsgeld für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten, das über Tarifverhandlungen ausgehandelt werden soll. Parallel dazu wird der Bundestag einen Gesetzentwurf beraten, der die Spritpreise deckeln soll – unter anderem durch tägliche Preisanpassungsgrenzen und verschärfte Kartellregeln.
Falls die Pläne umgesetzt werden, würde sich die Erstattung für Dienstfahrten um 8 Cent pro Kilometer erhöhen. Die Arbeitnehmerflügel wollen so die finanzielle Belastung für Beschäftigte mindern, die mit steigenden Transportkosten konfrontiert sind. Die Bundestagsdebatte über die Kontrolle der Spritpreise läuft parallel zu diesen Vorhaben.






