24 November 2025, 04:07

Cannabisgesetz senkt Jugendverurteilungen um 61 Prozent in nur einem Jahr

Ein Foto mit Handschuhen, Injektionen, Flaschen, Bällen und Baseballschlägern auf einem weißen Hintergrund mit Text oben.

Jugendliche werden selten bestraft wegen Cannabiskonsum - Cannabisgesetz senkt Jugendverurteilungen um 61 Prozent in nur einem Jahr

Die jüngste Teillegalisierung des Cannabisgesetzes in Deutschland hat zu einem deutlichen Rückgang der Verurteilungen von Jugendlichen wegen Drogendelikten geführt. Das neue Cannabisgesetz erlaubt Erwachsenen, begrenzte Mengen zu besitzen und anzubauen, während Minderjährige für den Besitz keine strafrechtlichen Konsequenzen mehr befürchten müssen. Behörden melden einen Rückgang der Schuldsprüche gegen junge Straftäter um 61 Prozent – und das innerhalb nur eines Jahres. Nach den aktualisierten Vorschriften des Cannabisgesetzes dürfen Erwachsene ab 18 Jahren zu Hause bis zu 50 Gramm Cannabis besitzen oder in der Öffentlichkeit bis zu 25 Gramm bei sich tragen. Zudem ist der private Anbau von bis zu drei Pflanzen erlaubt. Minderjährige hingegen bleibt der Umgang mit Cannabis weiterhin verboten, doch ein Besitz wird nicht mehr staatlich sanktioniert. Die Entkriminalisierung hat bereits jetzt Auswirkungen darauf, wie Behörden mit Drogenfällen bei Jugendlichen umgehen. Mit weniger Anklagen und ohne strafrechtliche Folgen für Minderjährige markiert das Cannabisgesetz einen klaren Bruch mit der bisherigen Praxis. Langfristige Effekte auf das Verhalten von Jugendlichen und die öffentliche Gesundheit bleiben jedoch abzuwarten.