26 December 2025, 13:46

Bürgerinitiative PRO Airport unterstützt neue Abflugroute „Cindy S“ in Frankfurt

Eine Start- und Landebahn mit einigen Flugzeugen, Pfählen, Kabeln und einer bewölkten Himmel.

Bürgerinitiative PRO Airport unterstützt neue Abflugroute „Cindy S“ in Frankfurt

Neue Abflugroute „Cindy S“ am Frankfurter Flughafen erhält Unterstützung von Bürgerinitiative PRO Airport

Die Bürgerinitiative PRO Airport befürwortet die neue Abflugroute Cindy S am Frankfurter Flughafen. Die Gruppe setzt sich zudem für die laufende Optimierung von Flugrouten und die Reduzierung von Lärmbelastung ein. Derzeit führt Hans-Jürgen Hussong als Vorsitzender die Organisation, die eng mit lokalen Behörden und Luftfahrtinstitutionen zusammenarbeitet.

PRO Airport arbeitet mit der Deutschen Flugsicherung, der Fraport AG sowie regionalen Vertretern daran, Fluglärm zu begrenzen. Auch die Flughafen-Lärmkommission und das Forum Flughafen sind in den Prozess eingebunden. Ziel ist es, die Belastung für Anwohner zu verringern und gleichzeitig faire Entschädigungen dort zu gewährleisten, wo sie erforderlich sind.

Bereits in der Vergangenheit wurden Maßnahmen wie der Ankauf von Mobilheimen und der Einbau von Schallschutzfenstern im Zuge des Baus der Nordwestbahn umgesetzt. Ernö Theuer, ehemaliger Vorsitzender der Initiative, wies jedoch darauf hin, dass neu betroffene Anwohner oft die Entlastungen in anderen Gebieten übersehen. Theuer betonte zudem die übergeordneten Vorteile der Frankfurter Region, darunter starke Verkehrsanbindungen, Arbeitsplätze und kulturelle Angebote. Dennoch bringen neue Projekte wie die Regionaltangente West zusätzliche Herausforderungen mit sich. Laut Umweltbundesamt bleiben Straßen- und Schienenlärm die größten Störquellen – und übertreffen den Fluglärm bei Weitem.

Die Initiative setzt sich weiterhin für ausgewogene Lösungen ein, die Anwohner schützen, ohne die verkehrstechnischen Vorteile Frankfurts zu gefährden. Die enge Zusammenarbeit mit Luftfahrtakteuren und lokalen Gremien bleibt dabei zentral. Im Fokus stehen vor allem praktische Maßnahmen zur Lärmminderung und die Unterstützung betroffener Gemeinden.