Brandenburgs provokante Todesanzeige warnt vor tödlichen Silvester-Böllern

Admin User
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Ein alter roter Zug mit einem Mann in einem schwarzen Anzug, der an der Tür steht und posiert, mit einem Bahnhofsgebäude auf der rechten Seite und einem roten Feuerlöscher vorne unten.

Ministerium warnt mit Todesanzeige gegen Silvester-Feuerwerk - Brandenburgs provokante Todesanzeige warnt vor tödlichen Silvester-Böllern

Ein auffälliger Instagram-Beitrag des brandenburgischen Innenministeriums hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Gestaltet wie eine Todesanzeige warnte er vor den tödlichen Gefahren illegaler Feuerwerke an Silvester. Die grafische Darstellung löste sowohl Zustimmung als auch heftige Kritik in den sozialen Medien aus.

In dem Post wurde der fiktive Tod von "Marc Brandenburg" am 31. Dezember bekannt gegeben – im Stil einer klassischen Traueranzeige. Ziel war es, auf die Risiken unkontrollierter Böller hinzuweisen, insbesondere nach einem tödlichen Unfall in Kremmen im vergangenen Jahr. Das Ministerium gab offen zu, mit dem Beitrag bewusst starke Reaktionen provozieren zu wollen.

Schon 2022 hatte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) einen ähnlichen Ansatz gewählt und eine obituarartige Warnung vor illegalen Feuerwerken veröffentlicht. Diesmal teilte die brandenburgische Polizeigewerkschaft – die sich ohnehin für ein Böllerverbot einsetzt – die Grafik auf ihrem eigenen Account. Selbst Innenminister René Wilke zeigte sich interaktiv und "likte" den Beitrag. Die Behörden wiederholten ihre Warnung: Illegale oder selbstgebaute Feuerwerkskörper bergen erhebliche Risiken. Das Ministerium rief die Bevölkerung auf, an Silvester vollständig darauf zu verzichten.

Der umstrittene Post hat die Debatte um die Feuerwerkssicherheit weiter angeheizt. Während online sowohl Zustimmung als auch Ablehnung kursieren, hat die provokante Taktik des Ministeriums das Thema in den Fokus gerückt. Die Verantwortlichen betonen weiterhin, wie wichtig es ist, die Vorschriften einzuhalten, um Unfälle zu vermeiden.

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