24 December 2025, 18:10

Bovenschulte ruft zum Kampf gegen die wachsende Vermögenskluft in Deutschland auf

Ein Weihnachtsbaum mit Lichtern und Schmuck, Geschenke auf dem Boden, ein Schrank mit Gegenständen links und ein Fenster an der rechten Wand.

Bovenschulte wünscht sich 'mehr Gerechtigkeit' zu Weihnachten - Bovenschulte ruft zum Kampf gegen die wachsende Vermögenskluft in Deutschland auf

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat zu gemeinschaftlichem Handeln aufgerufen, um die wachsende Vermögenskluft in Deutschland zu bekämpfen. Bei Amtsantritt der Bremer Bundesratspräsidentschaft betonte er, wie wichtig Gerechtigkeit für den Schutz der Demokratie und den sozialen Zusammenhalt sei.

Bovenschulte wies auf eklatante Ungleichheiten bei der Vermögensverteilung hin: Die reichsten zehn Prozent der Deutschen besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Volksvermögens. Diese Schieflage gefährde, so seine Warnung, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Stabilität der Demokratie.

Der Bürgermeister rief Gewerkschaften, Kirchen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Gruppen dazu auf, sich im Kampf gegen Armut zu verbünden. Sein Appell erfolgte zum Beginn der Bremer Bundesratspräsidentschaft am 1. November 2025 unter dem Motto "Viele Stärken – ein Land". Besonders besorgt zeigte er sich über benachteiligte Gruppen, die in der Weihnachtszeit zusätzliche Not leiden. Kinder und ältere Rentner hätten oft nicht einmal das Nötigste, so Bovenschulte. Die Verringerung der Kluft zwischen Arm und Reich müsse eine gemeinsame Priorität sein.

Der Vorstoß des Bürgermeisters steht im Zusammenhang mit Bremens neuer Führungsrolle im Bundesrat. Sein Fokus liegt darauf, verschiedene gesellschaftliche Kräfte zu vereinen, um die Ungleichheit zu bekämpfen. Ziel der Initiative ist es, faire Chancen zu schaffen und demokratische Werte in der Stadt zu stärken.