10 November 2025, 20:03

Boeings riesiges Logistikzentrum in Henstedt-Ulzburg startet mit Hightech und 300 neuen Jobs

Ein belebter Flughafeninnenraum mit vielen auf Fl├╝ge wartenden Menschen, Gep├Ąck links und Glasdoors mit Richtungsschildern im Hintergrund.

Boeings riesiges Logistikzentrum in Henstedt-Ulzburg startet mit Hightech und 300 neuen Jobs

Boeing hat in Henstedt-Ulzburg sein größtes und modernstes Vertriebszentrum eröffnet – ein Meilenstein für das Unternehmen und die bisher größte Investition in Germany. Die Ende Oktober in Betrieb genommene Anlage umfasst 34.000 Quadratmeter und bearbeitet derzeit täglich rund 400 Sendungen.

Das neue Logistikzentrum bedient ein breites Kundenspektrum, darunter große Airlines wie Boeing selbst sowie Wartungsdienstleister wie Lufthansa Technik. Auch Zulieferer der Luft- und Raumfahrtbranche profitieren von dem Standort, was seine zentrale Rolle in der gesamten Industrie unterstreicht. Das Lager hält ein vielfältiges Sortiment bereit – von Alltagschemikalien wie WD-40 bis hin zu Spezialgeweben und Harzen für die Reparatur von Glas- oder Kohlefaserkomponenten. Mit Kapazitäten für etwa 44.000 Artikel und Regalen von bis zu zwölf Metern Höhe ermöglicht die Anlage eine effiziente Lagerung und Kommissionierung.

Ein Schlüsselelement des Betriebs ist die Automatisierung: sogenannte "Wiesel" – automatisierte Transportwagen – übernehmen den innerbetrieblichen Warentransport von der Lagerung bis zum Versand und optimieren so die Logistikprozesse. Sobald das Zentrum voll ausgelastet ist, sollen rund 300 neue Arbeitsplätze entstehen und die regionale Wirtschaft weiter stärken. Verantwortlich für diese strategische Expansion ist Kelly Ortberg, der aktuelle Vorstandsvorsitzende von Boeing Global Services.

Das neue Vertriebszentrum in Henstedt-Ulzburg unterstreicht Boeings Engagement für Germany und die globale Luftfahrtindustrie. Mit seiner hochmodernen Technik, der enormen Kapazität und dem breiten Kundennetzwerk wird die Anlage zu einem zentralen Knotenpunkt in Boeings weltweiter Lieferkette. Mit dem schrittweisen Hochfahren auf Volllast verspricht der Standort nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch einen spürbaren Wirtschaftsimpuls für die Region.