16 March 2026, 00:05

Bayern München wehrt sich gegen Rote Karte von Luis Díaz – doch die Chancen sind gering

Ein Schiedsrichter steht auf einem Fußballfeld neben einer Menge, einige tragen Mützen, mit Geländern, Tafeln, Pfählen, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Bayern berufen Diaz-Sperre an - Bayern München wehrt sich gegen Rote Karte von Luis Díaz – doch die Chancen sind gering

FC Bayern München kämpft gegen die Sperre von Luis Díaz nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Bayer Leverkusen am 14. März 2026. Der Verein hat offiziell beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Berufung eingelegt und die Entscheidung als ungerechtfertigt kritisiert. Beamte warnten jedoch, dass eine Aufhebung des Platzverweises kaum Aussicht auf Erfolg habe.

Díaz hatte in der 75. Minute des Spiels seine fünfte Gelbe Karte der Bundesliga-Saison 2025/26 erhalten. Nur neun Minuten später zeigte Schiedsrichter Christian Dingert ihm eine zweite Gelbe, was den Platzverweis zur Folge hatte. Nach Sichtung der Videoaufnahmen räumte Dingert ein, dass er die zweite Gelbe Karte nicht hätte geben dürfen.

Die Sperre bedeutet, dass Díaz im nächsten Ligaspiel des FC Bayern fehlen wird. Der DFB betont, dass Schiedsrichterentscheidungen auf dem Platz in der Regel bindend sind und nur selten revidiert werden. Dennoch kritisierte Bayern-Chef Jan-Christian Dreesen die jüngsten Schiedsrichterleistungen als "fragwürdig" und forderte höhere Standards von den Unparteiischen.

Die Chancen auf eine erfolgreiche Berufung gelten als gering – der DFB unterstreicht die minimalen Erfolgsaussichten. Sollte die Sperre bestehen bleiben, muss Díaz im kommenden Spiel pausieren. Die Verärgerung des Vereins spiegelt die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Einheitlichkeit der Schiedsrichterentscheidungen im deutschen Fußball wider.

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