Anklage fordert für Halemba 240 tägliche Geldbußen - AfD-Politiker Halemba wartet auf Urteil in Volksverhetzungsprozess
AfD-Politiker Daniel Halemba erwartet das Urteil in seinem Prozess vor dem Landgericht Würzburg. Die Jugendkammer wird am kommenden Montag, dem 2. Februar 2026, ihr Urteil verkünden – nach wochenlangen Verhandlungen. Halemba, der bis dahin als unschuldig gilt, sieht sich seit Prozessbeginn am 7. Januar mehreren Anklagepunkten gegenüber.
Die Staatsanwaltschaft forderte eine Geldstrafe von 240 Tagessätzen à 215 Euro, was insgesamt 51.600 Euro entspricht. Ursprünglich war auch eine Sachbeschädigung angeklagt worden, dieser Vorwurf wurde jedoch fallengelassen. Sichtlich erschüttert wirkte Halemba, als die Anklage ihre Forderungen darlegte.
Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen Vorwürfe der Volksverhetzung und weiterer Straftaten. Seine Verteidigung plädierte in ihrem Schlussvortrag, bevor das Gericht die Verhandlung vertagte. Eine Verurteilung würde für den Politiker einen Eintrag ins Strafregister bedeuten.
Die Entscheidung des Gerichts wird am Montag, dem 2. Februar 2026, fallen. Bis dahin bleibt Halemba ohne Urteil. Das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob er eine Strafe von 51.600 Euro und einen dauerhaften Eintrag ins Strafregister riskiert.