AERO-SH: Drohnen-Projekt in Schleswig-Holstein startet in die klimaneutrale Zukunft
Emilia KönigAERO-SH: Drohnen-Projekt in Schleswig-Holstein startet in die klimaneutrale Zukunft
Ein wegweisendes Projekt: AERO-SH revolutioniert die Luftmobilität in Schleswig-Holstein
In Schleswig-Holstein läuft derzeit das bahnbrechende Projekt AERO-SH, das die Luftmobilität revolutionieren und dabei den CO₂-Ausstoß deutlich reduzieren soll. Unter der Leitung der Fachhochschule Kiel und der TECCON Consulting & Engineering GmbH entsteht im Rahmen dieser Kooperation ein Frachtdrohnen-Konzept, das Lasten von bis zu 100 Kilogramm transportieren kann.
Mit einer Förderung von rund 660.000 Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung markiert das Vorhaben einen wichtigen Schritt hin zu einer klimaneutralen Luftmobilität in der Region. AERO-SH schafft eine neue Entwicklungsplattform für Drohnen, die speziell auf maritime und logistische Anwendungen zugeschnitten ist.
Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Projekt auf einen modularen Baukastenansatz. Diese Strategie soll die Entwicklungszeit und -kosten deutlich verringern. Zudem verbindet das Vorhaben einen softwaregestützten, simulationsbasierten Entwicklungsprozess mit Leichtbauweisen. Diese innovative Methode ermöglicht praxistaugliche und nachhaltige Lösungen, die gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen stärken.
Aktuell entstehen zwei autonome Drohnen-Prototypen: Ein Modell nutzt herkömmliche kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe, während das andere mit fortschrittlichen 3D-Drucktechnologien und innovativen Faserverbundwerkstoffen neue Maßstäbe setzt. Die Erkenntnisse aus dem Projekt fließen nicht nur in die technische Weiterentwicklung ein, sondern werden auch in den Lehrplan der FH Kiel integriert.
Das AERO-SH-Projekt, eine Zusammenarbeit der Fachhochschule Kiel und der TECCON Consulting & Engineering GmbH, hat das Potenzial, die Luftmobilität in Schleswig-Holstein grundlegend zu verändern. Mit seinem Fokus auf Nachhaltigkeit, Innovation und praktische Anwendung wird das Vorhaben der regionalen Wirtschaft konkrete Vorteile bringen und gleichzeitig die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung vorantreiben.