2025 wird für Deutschland zum Jahr der Rückschläge und Verluste
Claudia SeidelDas sind die (nicht ganz offiziellen) Verlierer des Jahres 2025 - 2025 wird für Deutschland zum Jahr der Rückschläge und Verluste
Das Jahr 2025 brachte für mehrere prominente Persönlichkeiten und Unternehmen in Deutschland Rückschläge mit sich. Von finanziellen Problemen in Großkonzernen bis hin zu politischen und sportlichen Kontroversen – die Bilanz fällt durchwachsen aus.
Drei DAX-notierte Unternehmen verzeichneten 2025 schwere Verluste. Symrise büßte 32 Prozent ein, bedingt durch schwache Nachfrage und steigende Kosten. Adidas verlor 30 Prozent, nachdem US-Zölle unter Donald Trump die Umsätze belasteten. Zalando verzeichnete einen Rückgang um 25 Prozent und setzte damit einen Abwärtstrend seit Februar fort.
Das politische Magazin Cicero kürte Friedrich Merz, die SPD und die deutsche Bevölkerung zu den größten Verlierern des Jahres. Gleichzeitig verlor der deutsche Reisepass an internationalem Ansehen und rutschte in globalen Rankings ab. Im Fußball geriet die Zukunft von Erik ten Hag als Trainer von Bayer Leverkusen ins Wanken. Der ehemalige HSV-Coach Felix Magath wurde von einer Kandidatur für die Vereinspräsidentschaft ausgeschlossen. Abseits des Sports sah sich Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht mit juristischen Konsequenzen wegen unbezahlter Hotelrechnungen konfrontiert. Selbst Gesundheitsminister Karl Lauterbach machte Schlagzeilen – nicht wegen seiner Politik, sondern wegen der Wahl seines Tischtennis-Vereins.
Das Jahr hinterlässt viele deutsche Institutionen und Persönlichkeiten mit finanziellen, politischen und reputativen Schäden. Unternehmen wie Adidas und Symrise stehen nun vor der Herausforderung, sich zu erholen, während Persönlichkeiten private und berufliche Rückschläge bewältigen müssen. Der allgemeine Rückgang des internationalen Standorts Deutschland erhöht zudem den Druck auf notwendige Veränderungen im Jahr 2026.